Junk-Opera von Phelim McDermott, Julian Crouch, Martyn Jacques

Regie: Johannes Schmid
Musikalische Leitung: Helmut Engelhardt
Bühne: Udo Vollmer
Kostüme: Anke Friedrich
Choreographische Mitarbeit: Birgitt Paulus
Dramaturgie: Christina Alexandridis

mit: Hannelore Bähr, Brigitte Urhausen, Astrid Vorberg, Björn Büchner, Günther Fingerle, Henning Kohne und Alexandra Maas (akk), Helmut Engelhardt (sax), Wolfgang Janischowski (kb), Thorsten Requadt (drums)

Premiere: 01. März 2007, Pfalztheater Kaiserslautern, Werkstattbühne
40 ausverkaufte Vorstellungen über 3 Spielzeiten!

www.pfalztheater.de


Presse

Das britische Autorenduo Phelim McDermott und Julian Crouch beschreibt das Ableben der lieben Kleinen. Frei nach dem Motte: 50 Wege, sie zu meucheln. (...) „Monster, schlimmer als die Atomkatastrophe“ nennt denn auch Schauspielerin Hannelore Bähr, die als Ärztin durch den raschen Reigen führt, die Plagen beim Namen. Und Astrid Vosberg, Brigitte Urhausen, Björn Büchner, Günther Fingerle und Henning Kohne leben sie mit wahrer Lust aus. Komödianten, wie sie im Buche stehen allesamt. (...) Mit viel Liebe zum Detail und witzigen Regieeinfällen wartet die temporeiche Inszenierung von Johannes Schmid auf. Kindlich phantasievoll sind die Kostüme von Anke Friedrich, mit zahllosen Fächern ist die Bühne von Udo Vollmer vor allem praktisch ausgestattet. Aus den Türchen purzeln immer neue Katastrophen heraus. (...) Die wilde Mischung aus Zirkusmusik bis hin zu lateinamerikanischen Klängen wird von Kaiserslauterer Szenegrößen (...) regelrecht entflammt.
(Fabian R. Lovisa in Die Rheinpfalz vom 03.03.07)

Wer in Schmids Inszenierung eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten der Kindergeschichten erwartet, wird diese vermissen. Stattdessen bietet „Shockheaded Peter“ eine herrliche Kostprobe tiefschwarzen, englischen Humors. Das Premierenpublikum ist davon bereits nach wenigen Momenten begeistert. (...) Offensichtlich haben auch die Akteure auf der Bühne Spaß bei ihrer Arbeit. Vom üppigen Szenenapplaus angetrieben, führt Hannelore Bähr in der Rolle einer abgestumpften Ärztin durch den Abend. Von einer Anekdote zur nächsten bestätigt sie gleichmütig den Tod des unartigen Kindes. Ihre Partner wechseln unterdessen eilig Rollen und Kostüme. Die Aufführung erlangt auch dadurch ein beachtlich hohes Tempo. Herrlich schräg erscheinen Björn Büchner als Struwwelpeter, Astrid Vosberg als Paulinchen, Brigitte Urhausen aus Suppen-Kaspar, Günther Fingerle alsZappelphilipp und (unvergleichlich) Henning Kohne als Konrads Mutter. (...) Fazit: Nichts für Kinder, nur für Erwachsene, aber jenen dringend empfohlen.
(Hans-Jürgen Brehm-Seufert in Wochenblatt vom 06.03.07)