Musical von Peter Lund und Thomas Zaufke

Regie: Johannes Schmid
Musikalische Leitung: Christoph Schmid
Ausstattung: Caroline Brösamle
Choreographie: Birgitt Paulus

mit: Petra Einhoff, Matthias Kostya und Christoph Schmid (Klavier),
Stephanie Faltermeier (Klarinette).

Premiere: 14. Oktober 2004, Teamtheater Comedy München
Gastspiele Kleines Theater - Kammerspiele Landshut, Altstadttheater Ingolstadt, Schlossfestspiele Neersen, ingesamt über 30 Vorstellungen!

Eine Produktion von schlicht und ergreifend und Teamtheater in Kooperation mit Kleines Theater - Kammerspiele Landshut und Friedrich Ebert-Stiftung


Presse

In dem entzückenden Mini-Musical dreht sich alles um das Eine - ein Baby. Man diskutiert, plant, zeugt, trennt sich und versöhnt sich. Wie das Leben eben so ist. Peter Lunds Dialoge sind amüsant pointiert, Thomas Zaufkes Musik schmeichelt sich zwischen Weill und Webber ins Ohr und Johannes Schmids Inszenierung spielt gekonnt mit allen Mann-Frau-Klischees. Petra Einhoff und Matthias Kostya meistern die beengte Bühnensituation mit großer Präsenz, guten Stimmen und Charme, ja, schaffen sogar schwungvolle kleine Tanzeinlagen auf dem schmalen Brettl. Dort lässt der Regisseur sie zwischen multifunktionalen Würfeln - mal Bar, mal Bad, mal Bett - herumwirbeln. Und hält geschickt die Balance zwischen realistischer Erdung und stilisiertem Spiel.
(Barbara Welter in TZ vom 16.10.04)

Ehekrieg lustig. Ein Babytalk bleibt das nach Andrew Lloyd Webber klingende Musical, das im Teamtheater Comedy bei der Premiere heftig umjubelt wurde. (...) Johannes Schmid hat den Babytalk flott inszeniert und braucht nur ein paar Kisten (Bühne: Caroline Brösamle), um die unbequeme Situation zu möblieren (...). Wer flotte Unterhaltung mit Tiefgang möchte, der liegt hier richtig. „Babytalk“ geht nicht an die Nieren, aber das Musical macht Spaß, weil sich ein jeder in seiner Verhaltensweise auch mal auf der Bühne kennenlernen kann.
(Gert Gliewe in Abendzeitung vom 16.10.04)

Deutschlands Geburtenrate sinkt. Warum das so ist, erfährt man jetzt im Münchner Teamtheater Comedy in „Babytalk“. (...) ihr beruflicher Ehrgeiz, die Panik vor dem veränderten Körper, sein sexuelles Ausbüchsen,
der Zeugungsstress (...), die altbekannten Hürden eben. Die aber so ausnehmend nuaciert zwischen Entertainment und doch absolutem Problem-Ernst gespielt werden von Petra Einhoff und Matthias Kostya, dass dieses Kammermusical unbedingt als „Kinderkrieg-Schule“ zu empfehlen ist. Regisseur Johannes Schmid hat Sinn fürs Detail und Birgitt Paulus (Choreographie) für Winz-Räume. Einhoff und Kostya bewegen sich (...) fast so schnell-behände wie einst der „Amerikaner in Paris“ Gene Kelly in seiner Klappbett-Studentenbude.
(Malve Gradinger in Münchner Merkur vom 16.10.04)